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7 Triggerfaktoren – Ursachen von Neurodermitis

Hautpflege

7 Triggerfaktoren – Ursachen von Neurodermitis

Vermutlich geht es dir gerade nicht sehr gut. Du suchst nach jedem Strohhalm, den du greifen kannst, um endlich deine Neurodermitis los zu werden. Damit das passiert, musst du die Ursachen deiner Neurodermitis herausfinden. Nur wenn du die Ursachen erkennst und behandelst, kannst du es schaffen symptomfrei zu werden.

Du hast dich bestimmt schon 100 Mal gefragt, was die Gründe deiner Neurodermitis sind. Warum? Was habe ich falsch gemacht? Liegt es am Essen, dem Stress oder Pollen?

Ich habe selber oft Sätze gehört wie „Hör doch einfach auf zu kratzen!“ oder „Du darfst dich nicht kratzen, das macht es nur schlimmer!“ und ja, ich habe weitergekratzt, manchmal heimlich, damit es niemand sieht, irgendwann dann auch unbewusst im Schlaf. Dem Juckreiz nachgehen zu müssen, ist in meinen Augen vergleichbar mit einer Sucht. Eine Sucht mit großem Teufelskreis, denn das Kratzen verschlimmert den Zustand der Haut enorm. Immer.

1. Genetische Veranlagung

An dieser Ursache wirst du nichts mehr ändern können. Wenn deine Eltern auch Neurodermitis oder eine andere Krankheit aus dem atopischen Bereich (Asthma, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien) haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch du Neurodermitis bekommst. Die genetische Veranlagung spielt bei Neurodermitis eine große Rolle. Wichtig ist, dass du weißt es ist nur eine Veranlagung. Auch wenn diese in dir liegt, kannst du symptomfrei leben.

2. Überempfindlichkeit des Immunsystems

Diese Veranlagung wird auch als Atopie bezeichnet. Unser Immunsystem schützt uns vor schädlichen Stoffen, wie z. B. Krankheitserregern. Wenn körperfremde Stoffe über die Haut, Schleimhäute, Mund und Atemwege in den Körper gelangen, werde sie vom Immunsystem erkannt. Das Immunsystem startet eine Abwehrreaktion und bekämpft diese Stoffe. Hierfür werden häufig Entzündungen hervorgerufen.

3. Geschädigte Hautbarriere

Wenn du zu trockener, empfindlicher Haut neigst, hast du eine erhöhte Bereitschaft für Ekzeme. Durch die trockene Haut ist die Barrierefunktion deiner Haut geschwächt. Krankheitserregende Keime, schädliche Substanzen aus der Umwelt oder Allergene können leichter eindringen. 

Bei Neurodermitikern ist auch das Hautmikrobiom gestört. Unsere Haut ist von einer Vielzahl unterschiedlicher Mikroorganismen besiedelt (= Hautflora). Ähnlich wie im Darm tragend diese Mikroorganismen zu einer gesunden Haut bei.

 

4. Umwelteinflüsse/ Triggerfaktoren

 

Zigarettenrauch und Umweltschadstoffe können deine Neurodermitis verstärken oder einen neuen Schub triggern
Klima und Jahreszeit haben direkten Einfluss auf den Hautzustand. Du hast es bestimmt bei dir auch bemerkt, dass du im Winter verstärkt zu trockener Haut neigst. Durch die trockene Luft wird der Haut Fett und Feuchtigkeit entzogen. Auch im Sommer kann durch die erhöhte UV-Strahlung Neurodermitis getriggert werden. Ein weiterer Trigger kann starkes Schwitzen sein. Durch den Schweiß kann die Haut gereizt und Juckreiz ausgelöst werden. 

5. Psychische Belastungen

Eine Übersäuerung des Körpers kann ebenfalls eine Ursache für Neurodermitis sein. In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass bei jeder Art von Krankheit eine Form der Übersäuerung vorliegt. Bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt schaffen es deine Niere und Leber alle Säuren auszuleiten. Sind die Organe überlastet, wird auch deine Haut als Ausleitungsorgan genutzt.

Zu viele Säuren auf der Haut können die Neurodermitis triggern. Neben der Überlastung der Ausscheidungsorgane ist auch der starke Mineralstoffverbrauch bei einer Übersäuerung ein Risiko. Dem Körper fehlen basische Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Eisen). Diese bräuchte er um gesund zu sein. Insbesondere ein Mangel an Calcium und Magnesium sind ein Risikofaktor bei Neurodermitis.

6. Darmgesundheit

Die Vielfalt an Bakterien ist für unsere Gesundheit super wichtig. 70 % des Immunsystems sitzt im Darm. Bei Neurodermitikern ist die Darmflora häufig geschwächt. Es leben zu wenige gute Bakterien im Darm und zu viele schlechte. Die Folge ist, dass das Immunsystem nicht mehr richtig funktioniert. Die Darmschleimhaut verliert ähnlich wie die Haut an Widerstandskraft. Fremdstotfe können im Zweifel die Darmwand passiere und führen im Körper zu Abwehrreaktionen/ Entzündungen

7. Stress

Stress hat dennoch eine Besonderheit: Er ist sowohl die Ursache als auch die Folge von Ekzemen, was Menschen mit Neurodermitis in einem echten Teufelskreis gefangen halten kann. Dafür gibt es genügend Beispiele. Das Kind mit Neurodermitis hat möglicherweise Angst davor, ins Schwimmbad zu gehen. Der Teenager befürchtet, ausgerechnet dann ein Ekzem zu bekommen, wenn er sich mit Freunden trifft. Der Erwachsene weicht den Blicken seiner Kollegen aus. Juckreiz ist ebenfalls eine Stressquelle.

Produkte, die die juckende Haut vorgebeugt werden kann

  • Um die Haut aufzufrischen, kann der NaPCA Moisture Mist angewendet werden, der die Haut vor Belastungen durch Wind, Luftverschmutzung und andere Umwelteinflüsse schützt.

  • Um die natürlichen Abwehrmechanismen der Hautzellen zu verbessern, eignet sich die

    Perennial Fechtigkeitslotion am besten. Der Feuchtigkeitsgehalt wird in der Haut dadurch gesteigert, sodass sich das Hautbild verbessert.

  • Die Epoch Sole Solution sorgt für geschmeidige Haut und verbessert die Haut in den ersten Wochen der Anwendung.

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